EU-Kommission ermittelt gegen Siemens

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Bilanzpressekonferenz bei Siemens am 3. Dezember 2009.

Brüssel - Die EU-Kommission hat bei Siemens und dem Elektronikkonzern ABB Geschäftsräume durchsucht. Verbotene Preisabsprachen, lautet der Verdacht.

Die EU-Kommission verdächtigt die Elektrokonzerne Siemens und ABB der verbotenen Preisabsprache. Beide Firmen bestätigten eine Untersuchung der EU.

Ohne die Firmen namentlich zu nennen, gab die Brüsseler Behörde am Mittwoch Durchsuchungen der Büros bei Elektrokonzernen im Januar bekannt. Die Kommission glaubt, dass die Unternehmen mit ihren Geschäftspraktiken gegen EU- Kartellregeln verstoßen haben könnten.

Dabei haben die Wettbewerbshüter die Preise für Wechselstrom-Übertragungstechnik im Visier. Falls sich der Verdacht erhärtet und die Kommission später ein Kartellverfahren eröffnet, drohen den Unternehmen hohe Bußgelder. Preisabsprachen zum Schaden von Unternehmen und Verbrauchern sind in der EU verboten.

Der Untergang deutscher Traditionsfirmen

Untergang der Namen

ABB bestätigte auf Anfrage, dass Fahnder Firmenbüros in Schweden durchsucht hätten. Siemens betonte, man habe bereits in den vergangenen drei Quartalsberichten auf die Ermittlungen hingewiesen. Kreisen zufolge handelt es sich um Vorgänge aus dem Jahr 2006.

dpa

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