Elektroingenieuren gelingt Berufsstart häufig relativ leicht

Sie sind sehr gefragt

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Auch das gehört zum Job: Elektroingenieure testen Energiesparlampe in Glühbirnenform vor. Im Hintergrund sind verschiedene Energiesparlampentypen unterschiedlicher Hersteller im Dauertestbetrieb zu sehen.

Elektroningenieuere sind gefragt. Bewerbungsverfahren sind für sie deshalb kein großer Aufwand. Allerdings finden viele von ihnen, ihre Arbeit sei anspruchsvoll und fordernd.

Mehr als jeder zweite Elektroingenieur (53 Prozent) braucht weniger als fünf Bewerbungen bis zum ersten Job. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von Beschäftigten im Auftrag des Verbands Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik hervor. Berufseinsteigern gelingt laut der Studie der Einstieg damit relativ leicht. Jeder Dreizehnte (acht Prozent) bewirbt sich gar nicht und wird zum Beispiel aufgrund von Kontakten unmittelbar nach dem Abschluss eingestellt. Der Rest schreibt fünf Bewerbungen und mehr.

Positiver Trend

Die Bundesarbeitsagentur bestätigt diesen positiven Trend. „Es dürfte für Absolventen eigentlich keine großen Schwierigkeiten geben, eine Stelle zu finden“, sagt Frauke Wille der Bundesarbeitsagentur in Nürnberg. „Die Elektrotrechnik führen wir als Mangelberuf, dort fehlen uns Fachkräfte.“

Anspruchsvoll

Zwar gelingt der Berufseinstieg leicht. Doch die jungen Berufstätigen erleben den Beruf auch als fordernd und anspruchsvoll. Jeder Vierte (24 Prozent) stimmt voll und ganz der Aussage zu, dass die Arbeit geprägt ist durch ständige Verfügbarkeit, häufige Überstunden und Wochenendarbeit.

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Noch etwas mehr (28 Prozent) sind der Auffassung, dass Ingenieure stärker beruflich eingespannt sind als Beschäftigte mit anderen akademischen Abschlüssen. Jeder sechste (16 Prozent) ist außerdem der Auffassung, dass eine Pause vom Beruf von zwei oder drei Jahren dazu führt, dass man sich im Job kaum noch zurecht findet.

Für einige Zeit ins Ausland zu gehen, ist für viele junge Berufstätige in der Branche keine Option: Jeder Vierte (24 Prozent) lehnt es zum Beispiel ab, für eine Weile im europäischen Ausland zu arbeiten. Gefragt nach Aufenthalten in den USA oder Asien steigen diese Zahlen noch. So lehnt mehr als jeder Dritte (37 Prozent) einen Umzug in die USA ab, nach Asien zu gehen, schließt jeder Zweite (53 Prozent) aus.

Für die Umfrage hat Marktforschungsinstituts smr 213 junge Berufstätige bis 35 Jahre aus der Branche befragt. (tmn)

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