Sinkender Garantiezins ist kein Grund für Vertragsabschluss

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Zum Abschluss eines Finanzvertrages sollte sich niemand drängen lassen. Auch nicht, wenn zum 1. Januar der Garantiezins sinkt. Foto: Andrea Warnecke

Düsseldorf (dpa/tmn) - Zum 1. Januar sinkt der Garantiezins für Kapitallebensversicherungen von bisher 1,75 Prozent auf dann 1,25 Prozent. Beim Abschluss eines Finanzvertrages sollten sich Kunden trotzdem nicht zur Eile treiben lassen.

Finanzberater nutzen den sinkenden Garantiezins als Argument, um für einen Vertragsabschluss noch in diesem Jahr zu werben, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Denn dies wirkt sich auch auf andere Produkte wie Riester-Rentenversicherungen, Sterbegeld- und Berufsunfähigkeitspolicen aus.

Verbraucher sollten aber nicht vorschnell Verträge unterzeichnen, raten die Experten. Wichtig ist vor allem, dass ein Produkt zu den individuellen Zielen des Einzelnen passt. Nicht zögern sollten Kunden, die sich schon für ein konkretes Finanzprodukt entschieden und darüber informiert haben. So kann sich zum Beispiel der Abschluss einer Riester-Versicherung in diesem Fall noch lohnen. Wer schon das passende Produkt gefunden hat, kann sich so den höheren Garantiezins und auch die Zulage für das Jahr 2014 sichern.

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