Die SMA-Mitbegründer gehen: "Es waren einmalige 30 Jahre"

Niestetal. Die Mitbegründer des Solartechnik-Herstellers SMA in Niestetal, Günther Cramer und Peter Drews, wechseln am Donnerstag aus dem Vorstand in den Aufsichtsrat. Wir sprachen mit ihnen über den Aufstieg von SMA und ihre Pläne.

Herr Cramer, Herr Drews, mit Ablauf der Hauptversammlung scheiden Sie als Vorstände der SMA Solar Technologie AG aus. Was überwiegt, die Wehmut oder die Vorfreude auf neue Aufgaben?

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Günther Cramer: Bei mir gibt es überhaupt keine Wehmut. Es waren einmalige 30 Jahre, in denen wir unglaublich viel erreicht haben. Aber es war auch eine extrem arbeitsreiche Zeit. Deshalb freue ich mich, jetzt auf einer anderen Ebene agieren zu können.

Peter Drews: Ich habe bei SMA in den 30 Jahren sehr viele unterschiedliche Dinge gemacht und mich unter anderem um die Entwicklung der Mikroelektronik gekümmert. Jetzt freue ich mich darauf, SMA aus einer mehr strategischen Perspektive betrachten und begleiten zu können.

Gab es Momente, in denen Sie am liebsten alles hingeworfen hätten?

Drews: Nein, das gab es bei mir nicht, auch nicht in schwierigen Situationen.

Cramer: Den Gedanken gab es auch bei mir nie. Wenn es schwierig war, haben wir gemeinsam einen Lösung, einen neuen Weg oder eine neue Perspektive erarbeitet, und dann ging es weiter.

Sie haben Tausende neuer Jobs geschaffen, Hunderte von Millionen investiert und den Umsatz auf fast zwei Milliarden Euro getrieben. War Ihnen da nicht manchmal mulmig?

Cramer: Das Faszinierende an SMA war, dass wir immer die Zuversicht hatten, alle Probleme lösen zu können - in technologischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Eine der herausragenden Eigenschaften dieses Unternehmens war und ist es, dass wenn es gefordert ist, alle mitanpacken,

Drews: SMA hat eine super Feuerwehrmannschaft. Ich glaube, dass es nirgends eine bessere gibt.(jop)

Das gesanmte Interview lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der HNA.

Rubriklistenbild: © Herzog

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