Netto hat auch deutsche Filialen

So sagt eine dänische Supermarkt-Kette der Plastiktüte den Kampf an

Sie verrotten kaum und sammeln sich in den Weltmeeren: Plastiktüten gelten als Umweltkiller. Ein dänischer Supermarkt hat jetzt einen neuen Kniff im Kampf gegen die Tüte ersonnen.

Odense - Eine dänische Supermarktkette hat auf der Insel Fünen ein Pfand auf Plastiktüten eingeführt. Seit Montag bekommen Kunden, die gebrauchte Tüten wieder in einem der 56 Läden abgeben, umgerechnet rund 13 Cent zurück. Dafür sind die Tüten beim Kauf etwas teurer. Ziel sei weniger umweltschädlicher Plastikmüll in der Natur, teilten die Supermarktkette Netto und die Umweltschutzorganisation WWF mit. Die Einnahmen durch Tüten, die nicht zurückgegeben werden, kämen dem WWF zu Gute.

In Dänemark lassen sich Kunden im Supermarkt häufiger Plastiktüten geben als in Deutschland - obwohl die Tüten auch dort nicht kostenlos sind. Nach Angaben der Supermarktkette nutzt jeder Däne im Schnitt 80 Plastiktüten im Jahr. Nach einer Probephase soll die Initiative auf alle Netto-Märkte in Dänemark und im Ausland ausgeweitet werden. Auch in Deutschland gibt es nach Unternehmensangaben fast 350 Filialen.

Lesen Sie auch: Die traurige Wahrheit über Jutebeutel, die unser Öko-Gewissen beruhigen sollen

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Peter Endig

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.