Solartechnik-Hersteller SMA kauft Zulieferer in Polen

Niestetal. Der Solartechnik-Hersteller SMA in Niestetal hat für 33,5 Millionen Euro seinen langjährigen polnischen Zulieferer dtw Sp.z o.o. in Zarbierzow in der Nähe von Krakau übernomnmen.

Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. dtw stellt mit 530 Beschäftigten unter anderem Hochleistungsdrosseln, -spulen und- transformatoren her, die in einen Großteil der SMA-Wechselrichter verbaut werden. SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon bezeichnete das Geschäft als "stratgisch wichtigen Schritt beim Ausbau der Technologieführerschaft".

Jetzt könne man die Entwicklungprozesse bei Mechnaik, elektromagnetischen Bauteilen und Hochleistungselektronik noch besser aufeinander abstimmen und Entwicklungszeiten verkürzen. Urbon kündigte gleichzeitig den Ausbau der Fertigung in Polen sowie den Aufbau einees Technologiezentrums an. Alle 530 Mitarbeiter würden übernommen. Eine Verlagerung von Teilen der Wechselrichter-Fertigung nach Polen sei nicht geplant, betonte Urbon im Gespräch mit dieser Zeitung. dtw werde aber davon profitieren, das SMA Kontingente anderer Zulieferer schrittweise auf das neue Tochterunternehmen in Polen verlagern werden. dtw setze 2010 fast 75 Mio. Euro um und schrieb schwarze Zahlen.

Zum Vergleich: SMA erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von gut 1,9 Milliarden und einen Reingewinn von 365 Mio. Euro. 2011 strebt das Unternehmen mit seinen nunmehr gut 6000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,5 bis 1,9 Mrd. Euro an.

Von Jose Pinto

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