Die Sonne schickt keine Rechnung

Das Kraftwerk auf dem Dach: Die heutigen technischen Möglichkeiten ermöglichen, dass fast jedes Dach als Versorgungsfläche für Elektroenergie aus Photovoltaik nutzbar ist.

Die heutigen technischen Möglichkeiten ermöglichen, dass fast jedes Dach als Versorgungsfläche für Elektroenergie aus Photovoltaik genutzt werden kann – und zwar so, dass sich die Anlage wirtschaftlich rechnet“, sagt Diplomingenieur Pierre Schreckert aus Naumburg-Altenstädt. Die Schreckert GmbH ist ein inhabergeführter Fachhandwerksbetrieb mit Herkunft aus der klassischen Heizungs- und Sanitärtechnik und befasst sich seit mehr als zwanzig Jahren mit dem Thema Solarthermie. Vor knapp zehn Jahren wurde das Angebotsportfolio um den Bereich Photovoltaik erweitert.

„Das Kraftwerk auf dem eigenen Dach nutzen – das wollen viele Menschen“, berichtet Pierre Schreckert, der nach seinem Ingenieurstudium 2008 die Geschäftsführung des väterlichen Betriebes übernahm. „Sowohl im Neubau als auch bei der Altbausanierung setzen unsere Kunden aus der Region immer häufiger auf regenerative Energiequellen und innovative Heiztechnik“, berichtet Schreckert. Dabei lohne gerade mit Blick auf die künftigen Kosten für Heizung, Strom und Warmwasser eine individuelle Energieberatung, nicht selten seien moderne Kombi-Lösungen die richtige, weil wirtschaftlichste Wahl.

Referenzanlage auf dem Firmengelände

Seit dem Jahr 2007 funktioniert eine Referenz-Photovoltaikanlage auf dem Schreckert- Firmengelände in Naumburg-Altenstädt im Praxisbetrieb. Verschiedene Modultypen werden in fünf Teilanlagen auf einem Dach im Dauerbetrieb vorgestellt, fünf verschiedene Technologien können in Funktion und Ertrag begutachtet werden.

Auch die von der Schreckert GmbH angebotenen Solarwärme-Systeme stellen die Spitzentechnologien führender deutscher Hersteller dar, betont Pierre Schreckert. Sie seien zugleich umweltfreundlich und rechneten sich. „Aber ob Flachkollektoren oder Vakuum-Röhrenkollektoren – entscheidend für hohe Energieerträge sind die Komponenten, die sich zu einem System mit maximaler Ausbeute ergänzen“ sagt Schreckert. Dabei komme es oft auf Details an, denn Kollektor ist nicht gleich Kollektor und auch bei den Speichern gibt es entscheidende Qualitätsunterschiede.

Das Unternehmen Schreckert stellt Lösungen vor, mit denen gute praktische Erfahrungen gemacht wurden. Pierre Schreckert: „Kunden kaufen nicht einfach Produkte. Sie kaufen Nutzen. Deshalb kommt es darauf an, alle Aufmerksamkeit auf das zu richten, wonach der Kunde verlangt – die Welt konsequent aus der Sicht des Kunden betrachten.“

Die hausinterne Organisation erfülle diese Ausrichtung – das wurde im Mai 2010 durch die Zertifizierung des im Betrieb erstmals nach der europäischen Norm DIN EN ISO 9001: 2008 eingeführten Qualitätsmanagementsystems durch den TÜV Nord bestätigt. PCJ

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