Sozialversicherung: Überschuss statt Defizit

Wiesbaden - Die gesetzliche Sozialversicherung hat im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Finanzierungsüberschuss von vier Milliarden Euro aufgewiesen. Worauf die positive Entwicklung zurückzuführen ist:

Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Im ersten Halbjahr 2010 hatte es ein Finanzierungsdefizit von 3,0 Milliarden Euro gegeben.

Der Überschuss in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist nach Angaben der Statistiker maßgeblich auf die positive konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen. Die Einnahmen der gesetzlichen Sozialversicherung summierten sich demnach im ersten Halbjahr 2011 auf 257,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 entspricht dies einem Anstieg der Einnahmen um 2,0 Prozent. Die Ausgaben gingen im selben Zeitraum um 0,6 Prozent auf 253,5 Milliarden Euro zurück.

Die gesetzliche Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.