Sprunghafter Anstieg

Spanien: Faule Kredite auf Rekordniveau

+
Eine spanische Flagge weht vor der Zentrale der "Bankia" in Madrid

Madrid - Spaniens Banken verzeichnen so viele faule Kredite in ihren Büchern wie noch nie. Diese Darlehen sind mit einem enormen Ausfallrisiko verbunden: 

Die Risiken für den angeschlagenen Bankensektor Spaniens steigen weiter. Im September erreichten die faulen Kredite in den Bilanzen der spanischen Banken ein neues Rekordniveau. Wie die Zentralbank am Montag in Madrid mitteilte, lag das Volumen im September bei 187,83 Milliarden Euro. Der Anteil der nicht bedienten Kredite am gesamten Kreditvolumen stieg von zuvor 12,14 Prozent auf 12,68 Prozent. Spanien leidet unter einer hohen Arbeitslosigkeit. Der Umfang der faulen Kredite steigt seit mehr als zwei Jahren ununterbrochen an. Als säumige Kredite zählen Darlehen, die drei Monate in Folge nicht bedient wurden.

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.