Bis zu 75 000 Euro pro Station

"Spiegel": EU will E-Auto-Ladestationen in Neubauten

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Bald an jedem Neubau Pflicht? Ein Elektroauto steht an einer Ladesäule mit Ökostrom. Foto: Jan Woitas/Archiv

Das Problem mit dem E-Auto ist oft die fehlende Steckdose. Das soll laut "Spiegel" bald anders werden. Die EU plant offenbar, beim Bau neuer Gebäude den Einbau von Ladestationen zur Pflicht zu machen.

Hamburg/Brüssel (dpa) - In der EU sollen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" neue Gebäude künftig zwingend eine Auflademöglichkeit für Elektroautos haben. Demnach sollen Einfamilienhäuser und andere kleinere Gebäude in Zukunft mindestens eine entsprechende Vorverkabelung haben.

Dies berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Das sehe ein Entwurf für eine Änderung des EU-Energieeffizienzpakets vor. Bei größeren Gebäuden müsse wenigstens einer von zehn Parkplätzen mit einer festen Ladestation ausgestattet werden. Die Kosten beliefen sich laut EU-Kommission auf bis zu 75 000 Euro pro Station. Die Neuregelung solle dem Entwurf zufolge spätestens im Jahr 2023 in Kraft treten. Betroffen wären Neubauten sowie Sanierungsobjekte.

Die Immobilienwirtschaft kritisierte den Plan. "Brüssel pusht eine Technologie, ohne zu wissen, ob es dafür in Zukunft einen Markt gibt", sagt der Präsident des Eigentümerverbands Haus und Grund, Kai Warnecke.

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