Kammer blickt zuversichtlich nach vorn

Stabiles Handwerk

kassel. Das Handwerk in Nord- und Osthessen blickt trotz Krise optimistisch nach vorn. Zwar sieht der Präsident der Handwerkskammer Kassel, Heinrich Gringel, unter Hinweis auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einige Wolken am Konjunkturhimmel, größere Einbrüche für die Branche erwartet er aber nicht. „Das Handwerk bleibt auch 2010 ein stabiles Fundament unserer Wirtschaft“, sagte er bei Vorlage des Ergebnisses der jüngsten Konjunkturumfrage.

Danach fiel der Geschäftsklima-Index, der die gegenwärtige und die erwartete Entwicklung widerspiegelt, gegenüber dem Vorquartal um 2,4 auf 75,8 Punkte, lag aber acht Zähler über dem vierten Quartal 2008. Der aktuelle Rückgang hat laut Kammer saisonale Gründe. Gut ein Viertel der befragten Betriebe (Vorjahr: 24,5 Prozent) bezeichnete die Geschäftslage als gut, 53,4 (48,2) Prozent als befriedigend und 21,1 (27,3) Prozent als schlecht. Allerdings geht es nicht allen Branchen gut. Während Bauhaupt- und Ausbaugewerbe vor allem infolge der Konjunkturprogramme volle Auftragsbücher haben, sind insbesondere industrielle Zulieferer und Kfz-Betriebe eher pessimistisch.

Die Kammer rechnet für 2010 für die rund 15 600 Betriebe mit einem Umsatzrückgang von etwa zwei Prozent auf 7,55 Milliarden Euro und einem Abbau von etwa 800 auf 87 700 Stellen. (jop)

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