Staubbelastung am Arbeitsplatz

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In der Land- und Forstwirtschaft ist mehr als jeder fünfte Mitarbeiter (22 Prozent) Staub ausgesetzt. Foto: Arno Burgi

Rund jeder sechste Mann ist am Arbeitsplatz Staub ausgesetzt. Zu den gesundheitlichen Konsequenzen gehören unter anderem Husten und Augenbrennen. Eine Berufsgruppe ist besonders betroffen.

Dortmund (dpa/tmn) - Husten und Augenrötungen - das sind zwei der Beschwerden, mit denen Mitarbeiter häufig kämpfen, wenn sie im Job regelmäßig Staub ausgesetzt sind.

Betroffen von Staub am Arbeitsplatz sind vor allem Bauarbeiter. Hier ist mehr als jeder Vierte (29 Prozent) häufig mit Staub, Rauch, Gasen und Dämpfen in Kontakt. Das geht aus einem neuen Faktenblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) hervor.

In der Land- und Forstwirtschaft ist es mehr als jeder Fünfte (22 Prozent), bei den Mitarbeitern im produzierenden Gewerbe sind es 19 Prozent. Männer sind häufiger davon betroffen als Frauen. Von den erwerbstätigen Männern in Vollzeit haben 16 Prozent das Problem - bei den Frauen sind es 9 Prozent.

Von jenen, die häufig mit Staub in Berührung kommen, fühlt sich rund jeder Zweite davon belastet. Rund jeder Dritte (34 Prozent) klagt über Niesreiz, mehr als jeder Vierte (28 Prozent) über Husten, und 26 über Augenrötungen und Augenbrennen. Dem Faktenblatt liegt eine repräsentative Erwerbstätigenbefragung zugrunde.

Faktenblatt (pdf)

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