Verbraucherzentrale prüft

Steigende Gepäck-Gebühren: Wird EasyJet abgemahnt?

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Eine EasyJet-Maschine am Berliner Flughafen Schönefeld

Je näher der Abflugtermin rückt, desto teurer kann beim Billigflieger Easyjet offenbar das Aufgabegepäck werden. Das ist möglicherweise nicht ganz rechtens.

Berlin - Der britische Billigflieger Easyjet erhöht die Preise für Aufgabegepäck mit Näherrücken des Abflugtermins: "Im Schnitt werden Produkte von Easyjet teurer, je näher der Abflugtermin ist", erklärte das Unternehmen gegenüber der Berliner taz vom Montag. In der Gebührenliste von Easyjet heißt es laut Bericht aber nur, dass die Gebühren "je nach gewählter Flugstrecke" und dem Ort der Buchung - also online oder am Flughafenschalter - variieren. Den Vorwurf der Irreführung wies Easyjet gegenüber der Zeitung aber zurück. 

Aus der Gebührentabelle für die Aufgabe von Gepäck müsse zweifelsfrei hervorgehen, welcher konkrete Preis bei Eintritt einer konkreten Bedingung wie Buchungszeitpunkt, Länge der Strecke und Buchungsweg zu zahlen sei, sagte Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg dem Blatt. Sei dies nicht der Fall, könnte eine Irreführung vorliegen. Die Verbraucherzentrale prüfe, ob sie Easyjet deshalb abmahne. 

Laut dem Bericht kostete bei einer Probebuchung Anfang Juni die Anmeldung eines Gepäckstücks rund 34 Euro. Einige Wochen zuvor habe Easyjet die gleiche Leistung für 26 Euro angeboten.

Zuletzt hatte es einen regelrechten Boom bei Billigflügen gegeben.

AFP

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