Eon stellt Antrag für Erweiterung des Pumpspeicherkraftwerks

Kassel/Hemfurth-Edersee. Der Energieversorger Eon hat am Donnerstag beim Regierungspräsidium in Kassel die Unterlagen für die Erweiterung des Pumpspeicherkraftwerks Waldeck 2 plus eingereicht.

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Das 250 Millionen teure, größtenteils unter Tage gelegene Projekt im Edertal ist eines der größten Investitionen des Konzerns im Bereich erneuerbare Energien in Deutschland. Nach den Planungen soll die Baugenehmigung Ende nächsten Jahres vorliegen. Das Kraftwerk soll Mitte 2016 den Betrieb aufnehmen.

Das Kraftwerk erweitert die Kapazitäten der bereits bestehenden Anlage um 300 Megawatt zusätzliche Leistung. Für den Bau müssen zum einen Stollen durch den Berg getrieben werden. Zum anderen muss das obere Auffangbecken ausgebaut werden, um sein Fassungsvermögen zu erhöhen.

Pumpspeicherkraftwerke sind nicht rund um die Uhr in Betrieb. Sie nutzen überschüssigen Strom, um Wasser einen Berg hinaufzupumpen.

Zu Spitzenzeiten des Energieverbrauchs wird das Wasser vom oben gelegenen Reservoir wieder abgelassen und treibt Turbinen an, die Strom erzeugen. Mit diesem Verfahren lässt sich auch Stromüberschuss auffangen, der durch die Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Quellen entsteht.

Die bereits bestehenden Eon-Pumpspeicherkraftwerke Waldeck 1 und Waldeck 2 haben zusammen eine Kapazität von 600 Megawatt. Mit der Erweiterung entsteht eine Anlage, die rein rechnerisch ausreicht, um 350.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. (wll)

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