SMA stellt Weichen für Unabhängigkeit: Sperrminorität sicher 

Niestetal. Der Solartechnikhersteller SMA Solar schafft die Voraussetzungen für den Erhalt seiner Unabhängigkeit. Am Freitag teilte die im TecDax notierte Gesellschaft aus Niestetal bei Kassel mit, dass die vier Unternehmensgründer einen Teil ihrer Aktien innerhalb ihrer Familien an die nächste Generation übertragen haben.

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Für einen Zeitraum von mindestens sieben Jahren sollen diese Papiere, die 25,2 Prozent der SMA-Anteile darstellen, über einen Poolvertrag gebündelt bleiben. Das Stimmrecht dieser Aktien darf den Angaben zufolge nur einheitlich ausgeübt werden. So solle SMA in eine stabile Zukunft geführt werden.

Günther Cramer

Mit einer Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie können Anteilseigner gewisse Entscheidungen blockieren. Die vier Gründer kündigten zudem an, ihre weiteren Aktien in gemeinnützige Stiftungen einbringen zu wollen.

Bislang hielten Vorstandschef Günther Cramer und die Mitgründer Peter Drews, Werner Kleinkauf und Reiner Wettlaufer zusammen fast drei Viertel der SMA-Anteile. Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei Wechselrichtern für Solaranlagen, mit denen Gleichstrom in Wechselstrom gewandelt wird. SMA war zuletzt rasant gewachsen. Immer wieder tauchten daher Übernahmegerüchte auf. Die vier Hauptaktionäre betonten aber stets, nicht verkaufen zu wollen. (dpa)

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