K+S stetzt Rekordfahrt fort, wird aber vorsichtiger

Kassel. Der Kasseler K+S-Konzern hat die Rekordfahrt des ersten Halbjahres auch im dritten Quartal fortgestezt, die Jahresprognosen aber geringfügig nach unten korrigiert. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 3,85 Mrd. Euro.

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Bei diesem Wert sind 300 Millionen Euro, die die im Sommer verkaufte Haus- und Gartensparte Compo zum Umsatz beigesteuert hatte, bereits herausgerechnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte vor allem wqegen höher Verkaufsprese bei Kali- und Magnesiumprodukten sogar 47 Prozent auf 758,8 Mio. Euro zu. Unterm Strich bleiben dem Kali- und Salzproduzenten 422,9 Mio. Euro - 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Wegen der Unsicherheiten infolge der Schuldenkrise in der Eurozone senkt K+S seine Umsatzprognose fürs Gesamtjahr von bislang fünf bis 5,3 auf fünf bis 5,25 Mrd Euro leicht. Dasselbe gilt für das Ebit, das bei 950 Mio. bis eine Mrd Euro liegen soll. Bislang waren bis zu 1,05 Mrd. Euro erwartret worden. Die Anleger reagierten enttäuscht. Die K+S-Aktie erlitt im frühen Handel einen Kursrutsch von mehr als acht Prozent, erholte sich aber im Laufe des Morgens etwas. (jop)

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