Steuerplus für Bund und Länder

Berlin - Bund und Länder haben auch im April ein steigendes Steueraufkommen verbucht. Dennoch ist das Plus nicht ganz so hoch wie im Vormonat.

Bund und Länder haben auch im April ein steigendes Steueraufkommen verbucht. Das Plus fiel mit 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings geringer aus als in den vorangegangenen zwei Monaten. Dies geht aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor.

Insgesamt stieg das Aufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) seit Jahresbeginn bis Ende April auf 170,79 Milliarden Euro. Der Zuwachs in den ersten vier Monaten fiel mit 5,7 Prozent aber stärker aus als das Plus, das zuletzt für das Gesamtjahr geschätzt wurde (4,0 Prozent).

Die Kasseneinnahmen bei der Lohnsteuer lagen im April um 6,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das Bruttoaufkommen der Lohnsteuer - vor Abzug des Kindergeldes - nahm um 5,2 Prozent zu. Damit lag die Zuwachsrate erneut deutlich unter dem Plus des Vorjahresmonats (6,8 Prozent). Bei der veranlagten Einkommensteuer wurde ein Zuwachs um 40,4 Prozent verbucht.

Die Einnahmen bei der von Unternehmen zu entrichtenden Körperschaftsteuer haben sich verbessert - nach einem Rückgang bei Steuererstattungen sowie höheren Nachzahlungen. In den ersten vier Monaten stieg das Aufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,5 Milliarden auf nun 5,2 Milliarden Euro.

Dagegen sind die Einnahmen aus der nicht veranlagten Steuer vom Ertrag im April innerhalb eines Jahres von 2,5 Milliarden auf 1,0 Milliarden Euro stark gesunken. Die Einnahmen sind von den Gewinnausschüttungsterminen der großen Aktiengesellschaften im April und Mai geprägt. Die Steuern vom Umsatz übertrafen im April das Niveau des Vorjahresmonats um 6,2 Prozent.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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