Strauss-Kahn-Nachfolge beschäftigt G-8-Gipfel

Brüssel - Mit dem Nachfolger von Dominique Strauss-Kahn dürfte sich der G-8-Gipfel in Frankreich beschäftigen. Eine wichtige Bedinung für den Kandidaten ist, dass ihn US-Präsident Obama unterstützt.

Die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürfte die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands (G8) kommende Woche in Frankreich beschäftigen. Das sagten EU-Diplomaten am Freitag in Brüssel.

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Der Gipfel wird am Donnerstag (26. Mai) im Seebad Deauville beginnen. Das Thema IWF stehe zwar nicht auf der Tagesordnung des zweitägigen Spitzentreffens, sei aber nicht auszuklammern, zumal die Europäer auf eine rasche Nachfolgeregelung pochten. Als eindeutige Favoritin von europäischer Seite wird die französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde (55) genannt.

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Zwischen den EU-Hauptstädten werde derzeit versucht, Geschlossenheit für eine europäische Kandidatur für den Washingtoner Spitzenposten zu sichern. US-Präsident Barack Obama müsse den europäischen Kandidaten unterstützen.

Die EU-Staaten erheben Anspruch auf den Posten des IWF-Generaldirektors, weil sie zusammen die größten Anteilseigner der Finanzinstitution sind. Strauss-Kahn war am Donnerstag (MESZ) nach dem Vorwurf der versuchten Vergewaltigung in einem New Yorker Hotel von seinem Amt zurückgetreten.

dpa

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