Standort arbeitet auch zwischen den Jahren

VW streicht 5000 Werkern die Weihnachtsferien

Kassel / Baunatal. Für 5000 der 14 500 Beschäftigten des Volkswagen-Werks Kassel in Baunatal fallen die Weihnachtsferien in diesem Jahr aus. Sie müssen wegen der außerordentlich guten Auftragslage auch zwischen den Jahren arbeiten.

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Produziert wird im Getriebebau sowie in der Gießerei, die dem Getriebebau zuliefert. Auch im Karosseriebau, in der Formhärterei und im Original Teile Center (OTC), dem weltweiten Ersatzteilvertrieb des Konzerns, wird gearbeitet. Demnach haben die betroffenen Beschäftigten nur an Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr frei. Für alle anderen Beschäftigten verkürzen sich die Winterferien.

Denn ab dem 3. Januar arbeitet das gesamte Werk wieder voll. In den vergangenen Jahren zogen sich die Winterferien meist bis zum Ende der ersten Januar-Woche. Wie berichtet, platzt das Werk infolge der hohen Nachfrage nach Getrieben, Pressteilen, Abgasanlagen und anderen Komponenten derzeit aus allen Nähten. Besonders viel zu tun hat der Getriebebau, der bis Jahresende 3,46 Millionen Getriebe ausliefern will.

Das sind 950 000 mehr als im vergangenen Jahr. Die Produktion läuft an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr. Zur Unterstützung der Stammbelegschaft beschäftigt der Standort derzeit rund 1500 Leiharbeiter. Der Betriebsrat fordert die Schaffung fester Stellen. (jop)

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