Ärztestreik an kommunalen Kliniken steht bevor

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Ab Ende Januar streiken die Ärzte an kommunalen Kliniken.

Berlin - An etwa 600 Kliniken droht ab Ende Januar ein Ärztestreik. Dazu hat sich die Gewerkschaft Marburger Bund mit großer Mehrheit entschieden. Ein Angebot hatte der Bund zuvor abgelehnt.

Patienten müssen sich auf einen deutschlandweiten Streik an kommunalen Kliniken einstellen. Dazu hat sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) mit großer Mehrheit entschieden. An etwa 600 Einrichtungen werden Ärzte ab dem 26. Januar ihre Arbeit lahm legen.

90-Kilo-Tumor: Ärzte wagen gefährliche OP

Tumor Operation
Seit 30 Jahren wächst der Tumor von Nguyen aus Vietnam. Inzwischen ist das Geschwülst einen Meter lang und 90 Kilo schwer. Nun wagten sich Ärzte in einer hochkomplizierte OP an die Entfernung. © dpa
Tumor Operation
Seit 30 Jahren wächst der Tumor von Nguyen aus Vietnam. Inzwischen ist das Geschwülst einen Meter lang und 90 Kilo schwer. Nun wagten sich Ärzte in einer hochkomplizierte OP an die Entfernung. © dpa
Tumor Operation
Seit 30 Jahren wächst der Tumor von Nguyen aus Vietnam. Inzwischen ist das Geschwülst einen Meter lang und 90 Kilo schwer. Nun wagten sich Ärzte in einer hochkomplizierte OP an die Entfernung. © dpa

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen mit der VKA kündigte der Bund bereits letzten Dezember für die knapp 50000 Ärzte an kommunalen Kliniken Streiks an. Zuvor hatten die Arbeitgeber angeboten, die Gehälter der Mediziner und die Entgelte für Bereitschaftsdienste um 1,48 Prozent bei einer Laufzeit von 16 Monaten anzuheben. Das Angebot wurde vom MB als "völlig unzureichend" abgelehnt.

92,7 Prozent der angestellten Ärzte votierten nach Angaben der Ärztegewerkschaft in einer vierwöchigen Urabstimmung für Arbeitskampfmaßnahmen.

Die Streiks können nach den Worten des Marburger-Bund-Vorsitzenden Rudolf Henke am 26. Januar beginnen. Zuvor muss noch die Große Tarifkommission am Dienstagabend den entsprechenden Beschluss fassen. Daran wird angesichts des eindeutigen Votums der Mitglieder allerdings nicht gezweifelt, wie der Sprecher der Gewerkschaft, Hans-Jörg Freese, erklärte.

dapd

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