Streik behindert Bahnverkehr in Belgien

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Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge verkehren bis auf wenige Ausnahmen nicht. Foto: Julien Warnand/Archiv

Der Ausstand beschränkt sich auf die Region Brüssel - doch die Folgen des belgischen Bahnstreiks sind erheblich. Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge bleiben in den Depots.

Brüssel (dpa) - Ein eintägiger Ausstand von Bahnbeschäftigen in der Region Brüssel hat den Schienenverkehr in Belgien erheblich behindert. In Brüssel verkehrte rund die Hälfte der Züge nicht, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.

Die nach Frankreich, in die Niederlande und nach Deutschland verkehrenden Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge fielen fast vollständig aus, berichtete das Unternehmen auf seiner Internetseite.

Auf der für das gesamte Land wichtigen Achse zwischen dem Brüsseler Nord- und Südbahnhof kam der Bahnverkehr zwischenzeitlich komplett zum Erliegen. Streikende hatten zuvor Gegenstände auf die Gleise gelegt, berichtete Belga. Außerhalb der Hauptstadt war die Lage weniger angespannt. Im Gesamtnetz fuhren im Schnitt drei von vier Zügen.

Eine Gewerkschaft hatte zu dem Ausstand aufgerufen. Er richtete sich gegen Einsparungen und Personalabbau bei der Bahn. Bahnstreiks sind in Belgien keine Seltenheit.

Seit 1996 verbindet der Thalys Metropolen mehrerer westeuropäischer Länder - darunter Köln, Amsterdam und Paris. Mit dem roten Hochgeschwindigkeitszug ist Belgiens Hauptstadt von Paris aus in knapp anderthalb Stunden zu erreichen. Im Einsatz sind insgesamt 26 Züge.

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