Streik bei Lufthansa-Partner Eurowings

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Ein Flugzeug von Eurowings, aufgenommen auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.Die 305 Eurowings-Piloten haben am Freitagmorgen einen befristeten Ausstand begonnen.

Frankfurt/Main - Beim Lufthansa-Partner Eurowings fallen aufgrund eines Streiks am Freitag 72 Flüge aus. Welche Flughäfen betroffen sind.

Wie die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) am Morgen mitteilte, sind von 05.00 Uhr bis 13.00 Uhr Flüge ab Berlin-Tegel, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Nürnberg betroffen. Bei Eurowings sind 305 Piloten beschäftigt, rund 140 nehmen laut Cockpit an dem achtstündigen Streik teil. Ein Sprecher von Eurowings sagte in Düsseldorf, bis gegen 08.00 Uhr seien 46 Flüge ausgefallen. Wie viele Passagiere von dem Ausstand betroffen sind, konnte er nicht sagen.

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

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Mit dem Streik will Cockpit der Forderung nach einem Beschäftigungssicherungsvertrag Nachdruck verleihen. Die zwischen der Pilotengewerkschaft und Eurowings geführten Verhandlungen endeten am 23. November ergebnislos. Die Pilotenvereinigung fordert einen tariflichen Sozialplan, um die Konsequenzen des zu erwartenden Personalabbaus bei Eurowings abzumildern. “Das bisher vorgelegte Angebot ist unzureichend“, sagte Markus Germann, Verhandlungsführer bei Cockpit.

Eurowings sei von der Entscheidung der Lufthansa, alle 50-sitzigen Flugzeuge aus dem Programm herauszunehmen, besonders stark betroffen. So werde diese Maßnahme nach gegenwärtigem Stand zu einer Reduzierung der Flotte von bisher 34 auf 15 Flugzeuge führen. Dies mache einen Personalüberhang von circa 180 Piloten aus. Bereits von Januar bis Mai 2010 wurden daher mit den Betriebsparteien Interessenausgleichsverhandlungen geführt, bis Eurowings am 20. Juli 2010 das Scheitern dieser Verhandlungen erklärte.

dapd

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