Strenge Regeln für gesunde Frische: Qualitätssicherung im Ratio SB-Warenhaus

Knackiges Obst und Gemüse, frisches Fleisch und leckerer Fisch: Für die Ratio-Kunden ist hohe Qualität selbstverständlich. Wenige Besucher ahnen jedoch, wie viel Aufwand und strenge Kontrollen hinter den Kulissen des Ratio SB-Warenhauses notwendig sind, um diese hohe Qualität zu gewährleisten.

„Zuerst haben wir natürlich die Sichtkontrolle beim Wareneingang“, erklärt Steffen Hoffmann, der für die Lebensmittelbereiche des Ratio SB-Warenhauses zuständig ist. „Das heißt ganz einfach: Die Mitarbeiter gucken, ob die Ware so aussieht, wie sie auszusehen hat.“ Für das Trockensortiment – also Ware, die nicht gekühlt werden muss, wie beispielsweise Fertigsuppen, Cerealien, Konserven und Süßigkeiten – reiche diese Prüfung bereits aus. „Da guckt man, ob die Packung Knödel vollständig und unbeschädigt ist, aber sonst ist das nicht so kritisch.“

Schwieriger gestalte sich die Kontrolle bei Waren wie Fleisch und Fisch. „Das ist ein sehr sensibler Bereich“, erklärt Hoffmann. „Wenn da nur ein Zweifel an der intakten Kühlkette besteht, fliegt die Ware sofort raus.“

Bei dieser Kühlkette handelt es sich um eine Reihe von Vorkehrungen, die garantieren, dass die Ware von der Verarbeitung bis in die Kühltheken im Supermarkt eine gewisse Temperatur nie überschreitet. Dazu sind unter anderem die gekühlten Laderäume der Lkw mit Thermometern ausgestattet. Bei der Lieferungsannahme werden die Werte zudem vom Ratio-Team noch einmal mit eigenen Instrumenten überprüft.

Im Ratio angekommen, stehen die Waren weiter unter ständiger Beobachtung. „Unsere Computeranlage überprüft die Temperaturen rund um die Uhr und vergleicht sie mit den Sollwerten, die wir ihr vorgeben“, erklärt Hoffmann. „Bei jeder Abweichung gibt es einen Alarm.“

Doch nicht nur die Computeranlage muss strenge Anweisungen befolgen: Auch für das Ratio-Team selbst gilt ein ganzer Katalog von Regeln zur Qualitätssicherung, die von Edeka als Betreiber des Ratio SB-Warenhauses vorgegeben und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ausgearbeitet sind. „Das geht bis ins kleinste Detail“, erklärt Hoffmann.

Welche Temperaturen muss man einhalten, wenn man eine bestimmte Sorte Fleisch für die heiße Theke anbrät? Wie hoch darf man die Ware in den Truhen stapeln, ohne die Kühlung zu beeinträchtigen? Welche Reinigungsmittel dürfen in welchen Bereichen in welcher Konzentration angewandt werden? „Wenn man das so auflistet, klingt es nach viel Aufwand“, sagt Steffen Hoffmann und lacht. „Aber wenn man sein Team gut schult, kann man das alles sehr effektiv erledigen. Und genaue Regeln sind der einfachste Weg, die Qualitätsstandards so hoch wie möglich zu halten.“

Rubriklistenbild: © HNA/Neutze

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