Studie: BMW top - Deutsche Bank flop

München -  Die deutschen Großkonzerne enttäuschen. In einer Studie unter Europas 500 Top-Firmen erreicht nur der Autobauer BMW einen Spitzenplatz. Die Deutsche Bank zählt dagegen zu den Verlierern.

Die 500 größten, börsennotierten Firmen Europas haben ihren Gewinn um 60 Prozent auf 514 Milliarden Euro gesteigert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des "Manager Magazins".  Der Börsenwert der Unternehmen sank den Berechnungen zufolge bis Ende September 2011 um rund 13 Prozent auf insgesamt 5,6 Billionen Euro (Vorjahr 6,5 Billionen Euro).

"Enttäuschend schnitten die 55 deutschen Konzerne in punkto Rentabilität und Kursentwicklung ab", schreibt das Magazin. Lediglich drei deutsche Adressen schafften es unter die ersten 50 der Konzernrangliste, die das manager magazin in seiner November-Ausgabe veröffentlicht. Bestes deutsches Unternehmen ist der High-Tech-Maschinenbauer Aixtron auf Rang 24. Der Turbinenspezialist MTU folgt auf Rang 33 als zweitbestes deutsches Unternehmen. Die Software AG schaffte es mit Rang 50 gerade noch unter die 10 Prozent der Top-Performer.

BMW ist einziger deutscher Branchensieger

In der Auswertung der insgesamt 19 analysierten Industriezweige errang der Münchener Autokonzern BMW den einzigen deutschen Branchensieg. Mit der Deutschen Bank (Rang 463), dem Stahlkonzern Salzgitter (471), dem Bauzulieferer HeidelbergCement (474), dem Chipkonzern Infineon (475), dem Automobilzulieferer Continental (481) und der Commerzbank (497) finden sich dagegen sechs deutsche Konzerne unter den 50 am schlechtesten platzierten Unternehmen wieder.

Rubriklistenbild: © bmw

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