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Studie: Finanzen sind Männersache

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Düsseldorf - Wenn es um die Finanzen geht, überlassen Frauen die Entscheidung eher den Männern. Das ergab eine Studie. Außerdem legt das "schwache" Geschlecht Geld anders an.

Frauen legen ihr Geld anders an als Männer: Sie investieren weniger in Aktien oder Fonds, sind tendenziell vorsichtiger und orientieren sich häufiger an ethischen Kriterien. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Für die Studie wurden europaweit 6000 Menschen nach ihren Finanzgewohnheiten befragt. Oft überlassen Frauen demnach Finanzentscheidungen auch ihrem Ehemann.

Der Umfrage zufolge hat in Europa jeder vierte Mann Geld in Aktien, Fonds oder Anleihen gesteckt. Hingegen legt nur jede sechste Frau ihre Ersparnisse auf diese Weise an. Männer seien eher bereit, wegen der Rendite Risiken einzugehen.

Auch bei der betriebliche Altersvorsorge geht die Schere auseinander: 35 Prozent der Männer haben demnach eine Betriebsrente, aber nur 30 Prozent der Frauen. „Sie sind damit deutlich schlechter auf die Pension vorbereitet als Männer“, erklärte Daniela Chikova, Bankenexpertin bei A.T. Kearney.

dpa

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