Fit am Arbeitsplatz

Studie: Große Lücken bei Gesundheitsvorsorge im Betrieb

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Betriebssport steht in vielen Betrieben auf dem Programm. Doch an einem ganzheitlichen Gesundheitsmanagement fehlt es oft. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Viele Unternehmen tun zu wenig für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer Studie. Vor allem ganzheitliche Angebote sind in den untersuchten Betrieben eher die Ausnahme.

Berlin (dpa) - In jedem elften Unternehmen fehlt es laut einer Studie an jeglichen Angeboten zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter. Rund drei von zehn Betrieben böten nur vereinzelte Angebote, vor allem in den Bereichen Ergonomie und Entspannung.

Nur 37 Prozent der Befragten gibt an, dass in ihrer Organisation ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement eingerichtet wird, das sich gesunden Strukturen und Prozessen widmet. Das geht aus einer Studie des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung, der Techniker Krankenkasse und der Haufe Gruppe hervor. Gefragt wurden über 800 Geschäftsführende, Personaler und Verantwortliche für Gesundheitsmanagement. Bei der Frage nach den größten Hürden für mehr Gesundheitsförderung wurden an erster Stelle die Führungskräfte benannt.

Wegen der Digitalisierung der Arbeitswelt müsse künftig mehr auf Stressprävention geachtet werden. Digitalisierung führt nach Ansicht von Experten häufig zu Stress. In der neuen Arbeitswelt sei die Gefahr groß, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer weiter aufweichen.

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