Studie: Immer weniger Frauen im Vorstand börsennotierter Unternehmen

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Der Frauenanteil in den Vorständen börsennotierter Unternehmen in Deutschland liegt bei nur noch 5,4 Prozent. Foto: Christian Charisius/Archiv

Stuttgart - Der Frauenanteil in den Vorständen börsennotierter Unternehmen in Deutschland geht weiter zurück. Das zeigt eine heute veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young), über die zuerst die Zeitung "Die Welt" berichtete.

Demnach sind lediglich 36 der insgesamt 667 Vorstandsposten mit Frauen besetzt. Das entspricht einem Anteil von 5,4 Prozent. Vor einem Jahr waren es 5,55 Prozent, 2013 noch mehr als 6 Prozent. Untersucht wurden 160 Firmen aus den Börsenindizes Dax, MDax, SDax und TecDax mit derzeit 667 Vorstandsmitgliedern.

"In den Vorstandsetagen hat sich unter dem Strich bislang wenig getan: Sie bleiben männliche Monokulturen", sagte Ana-Cristina Grohnert von EY einer Mitteilung zufolge. Allerdings vollziehe sich ein "Mentalitätswandel". Immer mehr Unternehmen arbeiteten intensiv daran, dass mehr Frauen die Türen zu Führungestagen geöffnet würden.

dpa

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