Studie: Kaufkraft sinkt durch Krise

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Die Kuafkraft sinkt durch die Krise.

Berlin - Durch die Wirtschaftskrise ist nach Angaben des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) die Kaufkraft der Arbeitnehmer gesunken.

Durch die Wirtschaftskrise ist nach Angaben des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) die Kaufkraft der Arbeitnehmer gesunken. In der ersten Jahreshälfte 2009 sank diese um drei Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Laut WSI gehen die Pläne der Bundesregierung nicht weit genug, um die Binnennachfrage zu stärken.

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Das Institut der Hans-Böckler-Stiftung kritisierte das Steuersenkungspaket von Union und FDP als verfehlt: Die geplanten Steuerentlastungen kämen nur Haushalten mit hohem Einkommen zugute, “obwohl diese das zusätzliche Geld eher sparten als konsumierten“, sagte WSI-Leiter Claus Schäfer am Donnerstag bei der Vorstellung des Verteilungsberichts in Berlin. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das Entlastungen von bis zu 8,5 Milliarden Euro pro Jahr vorsieht, werde einen “denkbar geringen, wenn nicht gar einen Null-Wachstumseffekt haben.“

Mit der Anhebung des Kinderfreibetrags oder der geplanten Reformen bei Erbschafts- und Unternehmenssteuer könne die für Wachstum notwendige Binnennachfrage nicht gestärkt werden. Schäfer sagte, dass Löhne und Arbeitsmarkt im nächsten Jahr “leiden“ könnten. Die Bereitschaft der Unternehmen, Beschäftigung zu halten, werde auch nachlassen. Nur vorrübergehend sei das mit dem “Stabilisator Kurzarbeit“ gelungen.

dpa

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