Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit in Bonn

Mitarbeiter sind im Team leistungsfähiger

Teams mit mehreren Berufstätigen lösen Aufgaben nicht nur schneller als ein einzelner. Die beteiligten Mitglieder lernen nebenbei auch voneinander und erhöhen so ihre intellektuelle Leistungsfähigkeit. Das zeigt eine Studie, die das Institut zur Zukunft der Arbeit in Bonn veröffentlicht hat.

Über die Ergebnisse berichtet die Zeitschrift „Personal Quarterly“ (Ausgabe 4/2013). Für die Studie gaben die Forscher Probanden Aufgaben zum richtigen Umgang mit Wahrscheinlichkeiten sowie zum logischen Denken. Beide wurden entweder von einem zweiköpfigen Team oder von Einzelpersonen bearbeitet. Für die richtige Lösung gab es eine finanzielle Belohnung.  Es zeigte sich, dass die Teams die Probleme besser lösten.

Fünf Wochen nach dem ersten Test bekamen die Probanden erneut sehr ähnliche Aufgaben gestellt. Nun waren jedoch alle - auch die ehemaligen Team-Mitglieder - auf sich alleine gestellt. In dieser Runde schnitten die Ex-Team-Mitglieder signifikant besser ab, als diejenigen, die schon in der ersten Runde auf sich gestellt waren.

Die Forscher interpretierten dieses Ergebnis als gelungenen Wissenstransfer - die ehemaligen Teammitglieder hätten bei der Lösung der Aufgaben voneinander profitiert. (dpa)

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