Studie: Verzinsung von Lebensversicherungen sinkt weiter

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Wegen der niedrigen Zinsen bekommen Versicherungskunden immer weniger für ihr angespartes Geld. Foto: Jens Büttner/Archiv

Köln (dpa) - Private Lebens- und Rentenversicherungen in Deutschland werfen laut einer Studie immer weniger für ihre Kunden ab.

Die Verzinsung aus Garantiezins und Überschussbeteiligung sinke 2015 auf durchschnittlich 3,33 Prozent, nach 3,54 Prozent im vergangenen Jahr, heißt es in einer Studie der Ratingagentur Assekurata. Die Niedrigzinsen an den Finanzmärkten nagen seit Jahren an der Rendite des Altersvorsorge-Klassikers.

Bei neuen Verträgen liege die Rendite sogar nur noch knapp über der Marke von drei Prozent. Kunden mit alten Verträgen bekommen dagegen vielfach mehr, da sie noch von Garantiezinsen von bis zu 4 Prozent profitieren. Für Verträge, die seit Anfang 2015 abgeschlossen werden, liegt der vom Bundesfinanzministerium festgesetzte Zins hingegen nur noch bei 1,25 Prozent.

Die Verzinsung aus Überschussbeteiligung und Garantiezins bezieht sich nur auf den Sparanteil der Beiträge, der nach Abzug der Kosten des Versicherers angelegt wird. Die Kosten mindern die Verzinsung laut Assekurata im Schnitt um 0,79 Prozentpunkte. Die Ratingagentur hat 64 Unternehmen mit einem Marktanteil von 89 Prozent untersucht.

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