Studie: Viele Beschäftige erhalten kein Urlaubsgeld

+
Von den Beschäftigten mit einem Monatsverdienst unter 1000 Euro erhalten nur 17 Prozent ein Urlaubsgeld. Foto: Felix Kästle/Archiv

Düsseldorf (dpa) - Nicht einmal jeder zweite Beschäftigte in Deutschland erhält von seinem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Das geht aus einer vom Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlichten Online-Umfrage hervor.

Danach können sich nur 43 Prozent der Arbeitnehmer zu den Ferien über Extra-Geld für die "schönsten Wochen des Jahres" freuen, wobei es große Unterschiede nach Geschlecht, Region und Einkommen gibt.

Männer erhalten der Umfrage zufolge deutlich häufiger Urlaubsgeld als Frauen. Im Westen wird öfter gezahlt als im Osten, in Kleinbetrieben seltener als in größeren Unternehmen. Und auch das Einkommen spielt eine Rolle: Von den Beschäftigten mit einem Monatsverdienst unter 1000 Euro erhalten nur 17 Prozent ein Urlaubsgeld, von den Beschäftigten mit einem Gehalt zwischen 5000 und 6000 Euro dagegen gut die Hälfte.

Laut WSI schwanken die tariflich vereinbarten Urlaubsgelder in diesem Jahr in der mittleren Vergütungsgruppe zwischen 155 und 2270 Euro.

Mitteilung des WSI

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.