Studie zeigt auf:

Verdacht auf Insiderhandel vor Fed-Beschlüssen

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Das Gebäude der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in Washington.

Singapur/Frankfurt  - Insider sollen einer Studie zufolge über Jahre von exklusiven Vorabinformationen zu wichtigen Entscheidungen der US-Notenbank  Fed  profitiert haben.

Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Singapore  Management University. Die Untersuchung, über die die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag berichtete, zeigt zwischen 1997 und 2013 verdächtige Marktbewegungen im Zusammenhang mit Richtungswechseln in der für Investoren weltweit extrem wichtigen US-Geldpolitik.

Die Kursausschläge sollen demnach vor oder während der Zeitspanne stattgefunden haben, in der Journalisten die Erklärungen der Fed vorab unter einer Medien-Sperrfrist erhalten hatten.

Ein Fed-Sprecher sagte Bloomberg, die Notenbank habe ihre Praxis bei der Veröffentlichung marktbewegender Informationen bereits verschärft und prüfe die Prozesse und Kontrollen laufend, um Problemen begegnen zu können. Bis Oktober 2013 hatten Journalisten die Mitteilungen der Fed in einem Presseraum des US-Finanzministeriums erhalten und mussten sich verpflichten, die Sperrfrist zu respektieren. Seitdem sind Mobiltelefone tabu und die Internetverbindungen gekappt.

dpa

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