Auf der Suche nach den Besten

Gebündelte Kompetenz: Vorstand und Diplom-Kaufmann Joachim Küllmer und Michael Küllmer, Diplom-Ökonom und Senior Berater leiten die Firma KPES Consulting.

Viele Unternehmen verlassen sich nicht auf die Wirkung von Stellenanzeigen. Selbst in überregionalen Zeitungen oder einschlägigen Fachmagazinen bleiben zu viele Unwägbarkeiten. Sie schalten vielmehr Experten ein, die imstande sind, gezielt nach einem geeigneten Bewerber zu suchen.

Solche Experten arbeiten in der Firma KPES Consulting im nordhessischen Espenau. Die Abkürzung steht für Küllmer Professional Executive Search, und der Name ist Programm. Vorstand Joachim Küllmer hat sich seit 16 Jahren auf die Rekrutierung von Führungskräften spezialisiert. Mit seinem Team von sieben Mitarbeitern spürt er auftragsbezogen passgenaue Bewerber auf. Dabei versteht er sich und sein Unternehmen nicht als eine Art Personalvermittler: „Wir sind Personalberater. Als solche begleiten und steuern wir den gesamten Prozess von der Identifizierung über die Präsentation der in Frage kommenden Kandidaten bis hin zur Einstellung“, sagt der Diplom-Kaufmann.

Wo ist der geeignete Kandidat?

Seine Kunden sind vor allem Unternehmen aus der Finanz- und Automobilindustrie sowie der IT-Branche. Dazu kommen Firmen, die Vertriebspositionen zu besetzen haben. „Wir lernen die Unternehmenskultur, die Abläufe und die Anforderungen unserer Auftraggeber kennen. Oft sind uns diese bereits durch eine langjährige Zusammenarbeit geläufig“, sagt Herr Küllmer. Dementsprechend wissen die Berater, welcher Kandidat zur entsprechenden Firma passt. Schon dieser Aspekt unterscheidet die Vorgehensweise von KPES Consulting vom Effekt einer Stellenausschreibung: Die Personalchefs müssen sich nicht durch eine Flut von Lebensläufen lesen, wo es eher dem Zufall überlassen ist, ob unter den Bewerbern die geeignete Persönlichkeit ist. Die Personalberater wissen zudem, wie sie geeignete Kandidaten finden können und wo sie suchen müssen.

KPES Consulting ist erfolgreichster Ansprechpartner in Deutschland für das internationale MRI Network, einem weltweit agierenden Netzwerk von Personalberatern mit rund 800 Büros in 35 Ländern. Auf diese Kooperation greift das Beraterunternehmen zurück, wenn es um die Suche von Fach- und Führungskräften für international tätige Firmen geht.

Egal ob Einzelsuche oder Projekt, wo beispielsweise für ein international tätiges Unternehmen gleich mehrere Spitzenpositionen zu besetzen sind: Um den Prozess kümmert sich ein Projektteam. Die Mitarbeiter sprechen gezielt Personen in entsprechenden Positionen an und fragen, ob sich diese grundsätzlich eine berufliche Veränderung vorstellen können. Für Auftraggeber und Interessierte gilt gleichermaßen höchste Diskretion während des gesamten Suchvorgangs. Das ist einer der Punkte, der die Seriosität von KPES Consulting ausmacht.

Wie bei jedem Bewerbungsverfahren prüfen die Mitarbeiter im ersten Schritt, ob die Voraussetzungen stimmen. In einer Vorqualifizierung werden Referenzen und Zeugnisse gesichtet und mit den faktischen Anforderungen an die Position, die es zu besetzen gilt, abgestimmt. Dabei gibt es keine Kompromisse: „Wenn der potenzielle Kandidat eine bestimmte Qualifikation nicht erfüllt, die gefordert ist, dann kommt er für diese Stelle nicht in Frage“, sagt der Personalberater. Anfangs sind bei einer Einzelsuche durchschnittlich 150 bis 200 Personen im Fokus der Spezialisten. Wenn die harten Fakten stimmen, kommt es zu einem persönlichen Gespräch. „Dabei erfahren wir natürlich mehr über die Persönlichkeit, als jedes Bewerbungsschreiben aussagen könnte“, erläutert Michael Küllmer, Diplom-Ökonom und Senior Berater bei KPES. In dieser Phase des Auswahlprozesses wird deutlich, ob jemand in der Art seines persönlichen Auftretens und seiner augenscheinlichen sozialen Kompetenz zum Unternehmen passt. Am Ende dieses Verfahrens bleiben erfahrungsgemäß ein bis drei Kandidaten übrig, die dem Unternehmen vorgestellt werden. „Erst wenn wir ganz sicher sind, dass ein Kandidat geeignet ist, stellen wir den Kontakt zwischen Kunden und Bewerber her“, sagt Joachim Küllmer.

Offene Positionen, für die gezielt ein Anwärter gesucht wird, sind durch die MRI-Methode nach sechs bis acht Wochen besetzt, und zwar immer: „Wir erreichen eine Besetzungsquote von 100 Prozent“, sagt er. ZIP L

E Internet: www.kpes.com

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