Werden Süßigkeiten demnächst teurer?

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Trotz Rekordernte der Zuckerrüben, kommt es zu Engpässen in der Zuckerversorgung bei der Süßwarenindustrie.

Berlin - Die deutsche Süßwarenindustrie sieht sich wegen eines Zuckerengpasses und steigender Rohstoffpreise weiter vor schwierigen Zeiten.

Vielfach könnten die Unternehmen die Kosten wegen des scharfen Wettbewerbs im Einzelhandel nur verzögert weitergeben, erklärte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BSDI) am Freitag in Berlin. „Das Ergebnis ist eine Ertragserosion, die besonders den kleinen und mittelständischen Süßwarenbetrieben zu schaffen macht und teils existenzbedrohende Auswirkungen hat“, sagte der BSDI-Vorsitzende Dietmar Kendziur.

Zuwächse bei den Exporten hatten den Unternehmen im vergangenen Jahr noch ein Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro beschert. Fast jede zweite Tonne deutscher Schokoladen, Backwaren und Knabbereien wanderte ins Ausland, hauptsächlich in EU-Länder.

Diese Produkte setzen auf Natur statt Aromastoffe

Naturprodukte ohne Aromastoffe
Bio-Jogurt mild, Heidelbeere von Andechser Natur © Hamburger Verbraucherzentrale
Naturprodukte ohne Aromastoffe
Fruchtjoghurt mild Heidelbeere dennree © Hamburger Verbraucherzentrale
Naturprodukte ohne Aromastoffe
Swiss Yoghurt Erdbeere von Emmi © Hamburger Verbraucherzentrale
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Bio Joghurt mild Pfirsich Maracuja von Söbbeke © Hamburger Verbraucherzentrale
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Gewürzgurken von Bio Company © Hamburger Verbraucherzentrale
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Gewürzgurken von Juwelier © Hamburger Verbraucherzentrale
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Gewürzgurken von Marschland Naturkost © Hamburger Verbraucherzentrale
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Zartbittertäfelchen Sélection von Alnatura © Hamburger Verbraucherzentrale
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Bio Fairetta Kids mit Milchcremefüllung von GEPA © GEPA/Hamburger Verbraucherzentrale
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Edelschokolade aus original Arriba Ecuador Edelcacao 70% von J. D. Gross © Hamburger Verbraucherzentrale
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Schokolade Edelvollmilch Ecuador 42% Kakao von Naturata © Hamburger Verbraucherzentrale
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Vollmilch Schokolade von Rapunzel Schokolade © Hamburger Verbraucherzentrale
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Plantagenschokolade Nouméa Edel-Vollmilch Kakao: 35% von Rausch © Hamburger Verbraucherzentrale
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Maischips Natur von Alnatura © Hamburger Verbraucherzentrale
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Kartoffelchips mit Meersalz von Alnatura © Hamburger Verbraucherzentrale
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Tortilla Chips mit Meersalz von Bio Zentrale © Hamburger Verbraucherzentrale
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Chipsfrisch gesalzen von Funny Frisch © Hamburger Verbraucherzentrale
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Bio Mais-Chips Chili MAYKA © MAYKA/Hamburger Verbraucherzentrale
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Naturals leicht fein gesalzen von Lorenz © Hamburger Verbraucherzentrale
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Bio Kartoffel-Chips Natur mit Meersalz von MAYKA © Hamburger Verbraucherzentrale
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Linseneintopf von Alnatura © Hamburger Verbraucherzentrale
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Pizza Salami von Alnatura © Hamburger Verbraucherzentrale
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Pasta Gericht Tagliatelle Wildlachs von Frosta © Hamburger Verbraucherzentrale
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Gulaschsuppe von Ökoland © Ökoland/Hamburger Verbraucherzentrale
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Eiersalat von Alnatura © Hamburger Verbraucherzentrale
Naturprodukte ohne Aromastoffe
Früchtetee von Herb-Service © Hamburger Verbraucherzentrale

Vor allem auf dem Zuckermarkt sieht die Branche in diesem Jahr Probleme. Trotz einer Rekordernte bei Zuckerrüben ist der Rohstoff dem Verband zufolge in Europa knapp. Schuld daran sei unter anderem das Quotensystem, das den Markt künstlich verknappe. Dadurch sei der Zuckerpreis in der EU im vergangenen Herbst um bis zu 50 Prozent gestiegen. Auch für das Ende dieses Jahres erwarte er leere Lager, erklärte Kendziur.

Probleme bereitet der Branche, die in Deutschland 50 000 Beschäftigte zählt, auch der gestiegene Ölpreis, der auch die Kosten für Verpackungen und Transport steigen ließ.

Die Deutschen hatten 2011 wieder etwas mehr genascht als im Vorjahr. Pro Kopf stieg der Konsum um rund 2,5 Prozent auf insgesamt 31,4 Kilogramm.

dpa

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