Mehrere Sorten Süßigkeiten betroffen

Rückruf: Von diesem Süßkram sollte man lieber die Finger lassen!

Vor dem Verzehr verschiedener Sorten von Gelee-Süßwaren wird aktuell gewarnt. Ausschlaggebend ist ein ganz bestimmter Inhaltsstoff. Der Rückruf wird auch kritisiert.

  • Bundesamt warnt regelmäßig vor Produkten, die den Konsumenten in Gefahr bringen.
  • Jetzt betrifft der Rückruf verschiedene Sorten Gelee-Süßwaren in Minibechern.
  • Das Essen der Gelee-Süßwaren kann zum Ersticken führen.

Berlin / Kassel - Ein Rückruf von Lebensmitteln betrifft erneut einen Artikel aus dem Bereich Süßigkeiten. Dieses Mal sind von dem Rückruf Gelee-Süßwaren in Minibechern betroffen. Diese Meldung liefert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Das Bundesamt warnt eindringlich vor dem Verzehr der Gelee-Süßwaren. Dies könne lebensgefährlich sein. Es droht Erstickungsgefahr, so das Bundesamt.

Erstickungsgefahr: Rückruf von Gelee-Süßwaren in Minibechern

Bei den betroffenen Gelee-Süßwaren in Minibechern handelt es sich dieses Mal um die folgenden Sorten:

  • Pipo Cup Jelly
  • Fruit Flavour Jelly Cup
  • Mix Jelly Pudding

Ausschlaggebend für den Rückruf sei in diesem Fall ein bestimmter Inhaltsstoff. Das meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz. Denn in allen Gelee-Süßwaren in Minibechern, bei denen die Gefahr bestehe zu ersticken, sei der Zusatzstoff Carrageen (E 407) enthalten, erklärt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Deshalb erfolge der Rückruf der Gelee-Süßwaren sowohl unabhängig von der Charge, als auch vom Mindesthaltbarkeitsdatum.

Das Lebensmittel-Portal Produktwarnung kritisiert derweil den Rückruf der Behörde. Denn die Informationen zum Rückruf der Gelee-Süßwaren in Minibechern seien viel zu spartanisch. So könne das Bundesamt für Verbraucherschutz weder die Verkaufsstellen noch den Hersteller benennen.

Rückruf: Empfehlung des Bundesamt für Verbraucherschutz

Neben dem Aufruf, die Süßwaren nicht zu verzehren, lautet die dringende Empfehlung des Bundesamts für Verbraucherschutz, dass die Käufer der betroffenen Gelee-Süßwaren die gekauften Packungen in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgeben sollen.

Eine weitere Information kann das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit allerdings dann doch liefern. Und zwar die Bundesländer, in denen die Gelee-Süßwaren in Minibechern in den Sorten „Pipo Cup Jelly“, „Fruit Flavour Jelly Cup“ und „Mix Jelly Pudding“ in Umlauf gebracht und deshalb vom Rückruf besonders betroffen sind.

So sollen die Gelee-Süßwaren in Minibechern etwa in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein verkauft worden sein.

Rückruf von Gelee-Süßwaren in Minibechern

Rückruf von Süßigkeiten - Hier lieber die Finger von lassen!

Die Gelee-Süßwaren in Minibechern mit den Sorten „Pipo Cup Jelly“, „Fruit Flavour Jelly Cup“ und „Mix Jelly Pudding“ sind nicht die einzigen Süßwaren, die in der vergangenen Zeit vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zurückgerufen werden mussten.

Erst im Juni musste das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Gelee-Süßwaren ebenfalls wegen Erstickungsgefahr zurückrufen. Auch hier hatten die Behörden dazu geraten, auf den Verzehr der Süßwaren zu verzichten.

Damals hießen die betroffenen Gelee-Süßwaren „Girl Jelly Fruity Bites“, „Boy Jelly Fruity Bites“, „Fruitery Jelly Assorted Jar“, „Fruitery Jelly Assorted Bag“, „Pentagon Cup Jelly Snack Bag“, „Pentagon Cup Taro (Bag)“, „Pentagon Cup Taro (Jar)“ und „Assorted Jelly Snack“. Diese Süßwaren wurden vom Herstellers Tsang Lin Industries Ltd. hergestellt.

Rückruf an Karneval

Damit hatten die Narren nicht gerechnet. Vor einigen Monaten wurden Süßigkeiten zurückgerufen, die am Faschingsdienstag bei einem Umzug ausgeteilt wurden. Am Ende musste sogar die Polizei eine drastische Warnung an die Verbraucher aussprechen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Lisa Krassuski

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