Teures Essen, billige Unterhaltungselektronik

Wiesbaden - Für welche Produkte musste der Verbraucher im April mehr hinlegen als im Vorjahresmonat? Was wurde billiger? Das Statistische Bundesamt hat's ermittelt. Die Top 10 der Preissenkungen und -steigerungen:

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat im April die Verbraucherpreise vieler Produkte unter die Lupe genommen und damit verglichen, was Kunden im Vorjahresmonat dafür hinlegen mussten.

Die auffälligsten Preissteigerungen

Kopf- und Eisbergsalat: +72,6 Prozent © dpa
Zucchini und Auberginen: +50,8 Prozent © dpa
Weintrauben: +48,6 Prozent © dpa
Paprikaschoten: +41,4 Prozent © dpa
Leichtes Heizöl: +32,9 Prozent © dpa
Zwiebeln: +27,5 Prozent © dpa
PC-Anwendersoftware: +18,7 Prozent © dpa
Butter: +17,6 Prozent © dpa
Dieselkraftstoff (Cetanzahl 60): +16,7 Prozent Superbenzin: 16,1 Prozent © dpa

Besonders auffällig: Für Waren und Produkte, die man zum täglichen zum Leben braucht, musste der Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch im April 2009. Demnach sind Lebensmittel wie Kopfsalat, Paprika und Zwiebeln teurer geworden. Auch für Kraftstoffe wie Benzin und Diesel sowie für Heizöl wurde mehr Geld fällig.

Die auffälligsten Preissenkungen

Fernsehgeräte bekam man durchschnittlich 21,7 Prozent billiger. © dpa
Gute Nachrichten für Filmfans: DVD- oder Videofilme kosteten 18,7 Prozent weniger. © dpa
Mehl: -17,5 Prozent © dpa
Personalcomputer: -16,0 Prozent © dpa
Notebook: -14,1 Prozent © 
Betrieb einer Zentralheizung: -13,5 Prozent © dpa
Zucker: -12,3 Prozent © dpa
Spielekonsole: -11,3 Prozent © dpa
Mobiltelefon (ohne Dienstleistung): -10,5 Prozent © dpa
Gas (Monatsverbauch 1600 kWh): -10,2 Prozent © dpa

Ebenso deutlich: Vor allem bei Elektronikgeräten konnte man im April kräftig sparen. Fernseher, Notebooks, Handys, DVDs - sie alle sind billiger geworden. Auch für Zucker und Mehl musste man weniger bezahlen als noch im Vorjahr.

Vroni Macht

Rubriklistenbild: © dpa

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