ThyssenKrupp stoppt Verkauf der Tochter Xervon

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Die Zentrale des Unternehmens ThyssenKrupp in Düsseldorf.

Düsseldorf - Der ThyssenKrupp-Konzern hat den geplanten Verkauf seiner Dienstleistungstochter Xervon gestoppt. Dies habe der Vorstand beschlossen, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstagabend.

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15.000 ThyssenKrupp-Mitarbeiter protestieren

Damit bestätigte er einen Bericht der “Rheinischen Post“ (Freitag). In den Verhandlungen habe keiner der Bieter ein schlüssiges Konzept vorlegen können, das die Interessen der Mitarbeiter, der Kunden sowie des Konzerns angemessen berücksichtigt hätte. Damit verbleibe Xervon als eigenständige Einheit im Geschäftsbereich “Materials Services“.

Der Verkauf von Xervon war als Teil des umfassenden Konzernumbaus geplant, mit dem ThyssenKrupp gegen seine aktuellen Milliardenverluste ankämpfen will. Xervon sei profitabel, weshalb ThyssenKrupp beim Verkauf “keine falschen Kompromisse“ habe eingehen wollen, zitiert die “Rheinische Post“ einen Verhandlungsteilnehmer.

Xervon beschäftigt rund 8000 Mitarbeiter an weltweit 40 Standorten. Ursprünglich war der Verkauf der gesamten Servicesparte geplant. Anfang Oktober hatte ThyssenKrupp den Verkauf der Tochter TK Industrieservice an die Frankfurter Wisag-Gruppe bestätigt. Auch die Gesellschaft Safway soll veräußert werden.

dpa

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