Transnet droht wieder mit Streiks

+
Streikende Bahner: Wird die Geduld der leidgeprüften Bahnkunden schon bald erneut strapaziert?

Berlin -  Steht den Bahnkunden in Deutschland bald die nächste große Geduldsprobe ins Haus? Im Tarifkonflikt der deutschen Bahnbranche droht die größte Gewerkschaft Transnet wieder mit Streiks.

“Unsere Geduld ist am Ende“, sagte der Vorsitzende Alexander Kirchner der “Berliner Zeitung“ (Montag) vor der zweiten Verhandlungsrunde mit fünf großen Konkurrenten der Deutschen Bahn an diesem Dienstag in Berlin.

Gebe es keine eindeutige Erklärung zur Akzeptanz eines Branchentarifvertrags, würden Arbeitskampfmaßnahmen eingeleitet. “Die können noch im September beginnen“. An diesem Mittwoch will die Tarifkommission von Transnet und der Gewerkschaft GDBA über das weitere Vorgehen beraten.

In den Gesprächen mit Abellio, Arriva, Benex, Keolis und Veolia Verkehr streben die Arbeitnehmerorganisationen branchenweite Tarifstandards an. Parallel zu Transnet und GDBA redet auch die Lokführergewerkschaft GDL mit den fünf Privatbahnen, die insgesamt rund 10 000 Beschäftigte haben.

Der nächste Verhandlungstermin ist am Mittwoch. Alle Gewerkschaften verhandeln auch mit der bundeseigenen Deutschen Bahn. Schon im Sommer hatten Transnet und GDBA mit Streiks gedroht.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.