Transnet: Mehr Bahnpersonal bei Pilotenstreik

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Mit einem Run auf die Bahn - speziell im Fernverkehr - rechnet die Gewerkschaft Transnet angesichts des Pilotenstreiks bei der Lufthansa.

Berlin - Stresssige Zeiten stehend der Deutschen Bahn bevor, wenn die Reisenden jetzt wegen des Pilotenstreiks bei der Lufthansa scharenweise umsteigen. Die Gewerkschaft fordert deshalb Personal-Verstärkung.

Die Gewerkschaft Transnet dringt auf eine Personal- Aufstockung bei der Bahn, um einen größeren Andrang in den Zügen wegen der angekündigten Streiks bei der Lufthansa aufzufangen. Die Bahn müsse sicherstellen, dass ausreichend Mitarbeiter vor allem für Auskunft und Service zur Verfügung stünden, sagte ein Transnet- Sprecher am Freitag auf Anfrage in Berlin.

Bei der Bahn sind die Zugkapazitäten im Fernverkehr derzeit knapp. Teile der ICE-Flotte müssen bis auf weiteres viel häufiger für Sicherheitsüberprüfungen an den Achsen in die Werkstätten als ursprünglich vorgesehen. Hinzu kommen technische Beeinträchtigungen wegen des Winterwetters.

Die Lufthansa hatte ihren Kunden nach der Streikankündigung der Pilotenvereinigung Cockpit empfohlen, auf Züge auszuweichen, wenn innerdeutsche Flüge ausfallen. Die Gewerkschaft hat für diesen Montag 4000 Flugzeugführer bis inklusive Donnerstag zum Streik aufgerufen. Die Lufthansa wollte am Freitagnachmittag einen Notflugplan veröffentlichen. Bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin gab es zunächst keine Sonderplanungen, zumal die Auswirkungen des Streiks bei der Lufthansa unklar waren. Wenn es gefragt sei, werde ad hoc reagiert, sagte eine Air-Berlin-Sprecherin in Berlin.

dpa

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