Aus für Transrapid-Fertigung in Kassel

Kassel. Der Standort der ThyssenKrupp Transrapid GmbH mit noch 62 Beschäftigten wird zum Jahresende aufgegeben.

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In München, wo Entwicklung und die Ingenieurdienstleistungen für den Magnetgleiter angesiedelt sind, werden von 36 nur 22 Beschäftigte bleiben, teilte ThyssenKrupp Transrapid am Donnerstag mit.

Bilder aus der Geschichte des Transrapids

Bilder aus der Geschichte des Transrapids

Gegenwärtig werden die letzten Aufträge erfüllt: Ersatzteile für den China-Transrapid, der in Schanghai zwischen dem Flughafen Pudong und dem Finanzentrum der Metropole hin- und herflitzt. Es ist bislang die einzige kommerzielle Strecke weltweit. ThyssenKrupp erklärte, an der Transrapid-Technologie festhalten zu wollen.

Im vergangenen Jahr war eine Absichtserklärung, ein Memorandum of Understanding, unterzeichnet worden, das den Chinesen erlauben sollte, das Tragführsystem, ein Herzstück des Magnetleiters, für den chinesischen Markt in Lizenz zu fertigen. Die Absichtserklärung ist jedoch nicht rechtlich bindend. Ein Vertrag ist noch immer nicht geschlossen worden.

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