"Da wo wir Fett geworden sind, müssen wir abspecken"

Trotz Kürzung: Solarstrom-Branche bleibt optimistisch

+
Mehr Energie durch Sonne: Experten rechnen für dieses Jahr mit einer Neuinstallation von 5000 Megawatt (MW) Leistung.

Kassel. Handel und Handwerk werden nach Einschätzung des Chefs der Bonner Solarworld AG, Frank H. Asbeck, keine Nachteile durch die geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom haben.

Es werde keinen Auftragseinbruch geben, sagte Asbeck während eines Fachkongresses zum Thema innovative Haustechnik in Kassel. 

Im Gegenteil: Der Unternehmer rechnet für dieses Jahr mit der Neuinstallation von 5000 Megawatt (MW) Leistung nach 3500 MW im bisherigen Rekordjahr 2009. 5000 MW entsprechen vier für fünf herkömmlichen Großkraftwerken. Probleme werden seiner Ansicht nach aber die Hersteller von Fotovoltaik-Technik haben, die unter dem massiven Preisverfall bei Solarmodulen leiden.

"Da wo wir Fett geworden sind, müssen wir abspecken", sagte er. Wer seine Kosten nicht in den Griff bekomme, werde es schwer haben. Auch die Solarworld AG bekommt den Kostendruck zu spüren. Zwar stieg der Umsatz 2009 um 12,5 Prozent auf gut eine Millirden Euro, das operative Ergebnis vor Steuern sank jedoch um gut 42 Prozent auf 151,8 Millionen Euro.

Solarworld stellt von Silizium über Solarzellen und Module bis hin zur kompletten Anlage alles selbst her. (jop)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.