Mehrheit der Deutschen denkt

Mit der D-Mark ginge es uns „viel besser“

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Eine D-Mark-Münze und eine Euro Münze stehen auf dem Tisch.

Berlin - Die Mehrheit der Deutschen hält nicht viel von der EU und dem Euro. Das ergab eine Studie. 65 Prozent der Befragten sind außerdem der Ansicht, dass es ihnen mit der D-Mark heute "viel besser" ginge.

Franzosen und Polen bewerteten die EU im Gegensatz dazu positiver. Eine Mehrheit der Polen mit 59 Prozent glaubt, dass ihre Situation ohne EU schlechter wäre (besser: 28 Prozent). Wäre Frankreich nicht Teil der EU, ginge es ihnen etwas oder viel schlechter, vermuteten 53 Prozent der Franzosen (besser: 34 Prozent).

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Skeptisch sind die Deutschen auch, was den Euro angeht. 65 Prozent glauben, dass sie mit der D-Mark heute besser dastünden. Nur 36 Prozent der Franzosen sehen das mit ihrem Franc genauso.

Positiv ist in der Europäischen Union aus deutscher Sicht jedoch die Reisefreiheit ohne Passkontrolle und die Vorbildfunktion für andere Regionen in der Welt. Wichtig sei die EU auch, damit die europäischen Länder weltweit wirtschaftlich bestehen könnten.

48 Prozent glauben, Deutschland sei durch die EU unsicherer geworden

Auf dem Herzen haben die Deutschen auch den sozialen Frieden in ihrem Land: 48 Prozent glauben, durch die EU-Mitgliedschaft sei es in ihrem Land unsicherer geworden. In Frankreich sehen das 38 Prozent so und in Polen, denken nur 28 Prozent der Befragten, dass es in ihrem Land durch die EU unsicherer geworden sei.

Alles in allem fällt die Bewertung der EU-Mitgliedschaft aber in allen drei Ländern mehrheitlich positiv aus. 52 Prozent der Deutschen, 54 Prozent der Franzosen und 65 Prozent der Polen sagen: Durch die EU haben wir eher Vorteile. Vor allem Nachteile sehen nur 32 Prozent der Deutschen und der Franzosen und 17 Prozent der Polen.

Für die repräsentative Umfrage wurden im Auftrag der Bertelsmann Stiftung im Juli 2012 je 1000 Deutsche, Polen und Franzosen vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragt.

dpa/dapd

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