Ein Unternehmen mit Visionen

Die Spedition Jung in Kassel kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Im Jahr 1950 gegründet und bis heute beständig gewachsen ist das Familienunternehmen zu einer festen Größe in der Region geworden. Sicher auch aus dem Grund, dass es immer Visionen im Blick hatte. Eugen Jung, der die Spedition heute in dritter Generation leitet, weiß, dass man sich nie darauf ausruhen darf, was man erreicht hat. „Unsere Branche ist immer in Bewegung. Uns war es immer wichtig, an den Veränderungen mitzuwirken“, erklärt Eugen Jung die Philosophie.

Zum Leistungsspektrum des Kasseler Speditionsunternehmens gehören Transporte innerhalb Deutschlands und auch in die angrenzenden Staaten, mit Ausnahme der Schweiz, von Gütern jeder Art. Das Repertoire reicht von Lebensmitteln bis hin zu Gefahrgütern.

Mit hochmodernen Megatrailer-Sattelzügen ist die Spedition Jung GmbH in der Lage, alle palettenfähigen Warenpakete mit einer maximalen Höhe von drei Metern schnell, zuverlässig und pünktlich zu transportieren. Die Fahrzeuge sind nach modernsten sicherheitstechnischen Gesichtspunkten ausgestattet und verfügen über die aktuellsten Kommunikationsmittel für eine optimale Planung und kurze Reaktionszeiten.

„Für unsere langjährigen Kunden sind wir im Verlauf von über fünfzig Jahren zu einem zuverlässigen Logistikpartner geworden“, sagt Eugen Jung. „Immer wenn es gilt, Transporte wirklich termintreu und schonend zu leisten, werden wir gerufen.“ Die zentrale Lage in Kassel ermöglicht es, jeden Ort Deutschlands innerhalb eines Arbeitstages zu beliefern.

Ein weiterer Grund, warum die Kasseler Spedition als besonders umsichtiger und zuverlässiger Partner bekannt ist, sind erfahrene Mitarbeiter. 21 werden in Kassel beschäftigt, 17 davon als Berufskraftfahrer, zwei Speditionskaufleute in der Disposition.

Fachkräfte werden gebraucht

Das Unternehmen bildet seinen Nachwuchs. „Es ist nicht einfach, Fachkräfte zu finden“, weiß Eugen Jung aus Erfahrung. „Und das, obwohl die Logistikbranche boomt.“ Er sieht die Gründe in den besonderen Anforderungen, die an die Arbeitnehmer gestellt werden. Berufskraftfahrer müssen beispielsweise neben einer fundierten Ausbildung auch Flexibilität, Engagement, Eigenständigkeit, Verlässlichkeit und Seriosität mitbringen. „Es ist eine individuelle Arbeit, die Individualisten erfordert“, sagt Eugen Jung. Darüber hinaus müsse jedem bewusst sein, der sich für dafür entscheidet, dass Logistik eine Dienstleistung ist. „Das heißt, wir dienen dem Kunden, um seine Wünsche optimal zu erfüllen.“

Auch die Anforderungen an Speditionskaufleute sind hoch. Sie müssen das gesamte Aufgabenspektrum von der Auftragsakquise bis zur Verteilung beherrschen. „Man braucht zum Beispiel gute geografische Kenntnisse, muss gut planen und koordinieren können und darüber hinaus kostenbewusst handeln“, erklärt Eugen Jung. Und auch für das Meistern ihrer Aufgaben gilt: Die Wünsche des Kunden stehen im Mittelpunkt.

„Wir versuchen unseren Mitarbeitern ein gutes Arbeitsumfeld und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Nur so können wir uns Nachwuchs sichern, um auch zukünftig am Markt zu bestehen“, sagt Eugen Jung. „Ausbildung plus Erfahrung, das mache eine gute Fachkraft aus. Logistik ist eine Branche, in die man hineinwachsen muss.“

Wirtschaftshafen gefordert

Von der Lage in der Mitte Deutschlands profitiert die Spedition Jung. Die guten Autobahn- und Zuganbindungen sind dabei seiner Meinung nach ebenso positiv zu bewerten wie der zukünftige Flughafen Kassel-Calden. Doch er geht noch einen Schritt weiter: „Ich engagiere mich dafür, in Kassel wieder einen Wirtschaftshafen zu etablieren, wie es ihn bis in die Mitte der 70er-Jahre gab“, erklärt er. Die Wasserstraße sei für den Containerverkehr die ideale Ergänzung ist Jung sich sicher. „Erst die Nutzung von Straße, Schiene, Luft- und Wasserstraßen macht den Güterverkehr effizient.“

Jeder Weg hat seine eigenen Modalitäten. Nutzt man für den Transport von Gütern vom Start bis zum Ziel nur einen Weg, erspart das Bürokratie, Zeit und Kosten. „Hat man gebrochene Wege, das heißt von der Straße auf die Schiene und dann aufs Wasser, entstehen an den Schnittstellen Staus und Mehrkosten“, erklärt Eugen Jung. Gäbe es eine Wirtschaftshafen in Kassel, könne man zum Beispiel dort verschiffen, Güter über die Fulda und Weser nach Bremen transportieren und von dort nach New York. „ Das ist viel effizienter.“ HKK

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