Urabstimmung bei der Postbank gestartet

+
Die Warnstreiks sollen in ausgewählten Regionen auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Foto: Paul Zinken/Archiv

Bonn (dpa)- Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Postbank um eine Verlängerung des Kündigungsschutzes hat die Urabstimmung begonnen. Bis zum 18. April können die Tarifbeschäftigten für einen flächendeckenden Streik bei dem Geldinstitut votieren, sagte ein Verdi-Sprecher.

Einen Tag zuvor war im Bundesvorstand der Gewerkschaft die Urabstimmung beschlossen worden. Die Warnstreiks sollen in ausgewählten Regionen auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden, hieß es. Am vergangenen Freitag war ein Spitzentreffen zwischen Verdi und Vorständen der Deutschen Bank, Postbank und Verdi ohne Ergebnis geblieben.

Hintergrund des Konflikts sind die unklaren Perspektiven bei der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Spekulationen über einen möglichen Verkauf oder Teilverkauf beziehungsweise der Platzierung eines größeren Aktienpaketes der Postbank an der Börse haben Befürchtungen über einen Stellenabbau ausgelöst. Verdi fordert deshalb für die gut 9000 Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Das lehnt der Arbeitgeber ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.