Verdi ruft zu weiteren Warnstreiks bei der Postbank auf

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Für die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG fordert Verdi ein Angebot zum Kündigungsschutz und ein verbessertes Gehaltsangebot. Foto: Paul Zinken

Bonn/Berlin (dpa) - In der Tarifauseinandersetzung bei der Postbank hat die Gewerkshaft Verdi für Montag zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.

Hintergrund seien zwei Tarifrunden für die rund 9500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG und für die rund 2700 Beschäftigten der Postbank AG, der Firmenkunden AG und der BHW-Gruppe, teilte Verdi am Sonntag in Berlin mit. Die Warnstreiks seien an "ausgewählten Stellen" quer durch das ganze Bundesgebiet geplant, hieß es. Durch die Aktionen würden zahlreiche Filialen am Montag geschlossen bleiben, kündigte die Gewerkschaft an.

Für die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG fordert die Gewerkschaft ein Angebot zum Kündigungsschutz und ein verbessertes Gehaltsangebot. Bisher hatten die Arbeitgeber jeweils 1,6 Prozent zum 1. März 2015 und 2016 angeboten. Verdi fordert dagegen fünf Prozent mehr bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Für die Beschäftigten der Postbank AG, der Firmenkunden AG und der BHW-Gruppe fordert Verdi dagegen den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2020 und einen Tarifvertrag zum Vorruhestand. Spekulationen um Verkauf, Teilverkauf oder Börsengang verursachten in der Belegschaft Unsicherheit und Angst um die Arbeitsplätze, hieß es. Die Postbank ist eine Tochter der Deutschen Bank.

Die beiden separat geführten Tarifverhandlungen sollen am 4. März für die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG und am 5. März für die Mitarbeiter der Postbank AG, der Firmenkunden AG und der BHW-Gruppe in Bonn fortgesetzt werden.

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