Eselsmützen und Strafarbeiten

Ver.di wirft Telekom "Psychoterror" vor

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Das Logo auf der Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn (Archivbild).

Hamburg - Die Gewerkschaft ver.di wirft der Deutschen Telekom unerträglichen Druck auf Beschäftigte ihrer Tochter T-Mobile USA vor. Es geht unter anderm um Eselsmützen und Strafarbeiten.

Eine Dokumentation zu Arbeitsbedingungen der 30.000 Beschäftigten ergebe das Bild eines Unternehmens, „das brutalen Psychoterror auf seine Mitarbeiter ausübt“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel “. Mitarbeitern von Callcentern hätten etwa Eselsmützen tragen oder Strafarbeiten schreiben müssen, wenn sie Leistungsvorgaben nicht erfüllten.

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Die Dienstleistungsgewerkschaft stützt ihre Vorwürfe auf eine Dokumentation, die sie mit US-Kommunikationsgewerkschaft CWA erarbeitet hat. Darin seien auch willkürliche Kündigungen und Verletzungen von Mitarbeiterrechten dokumentiert worden. Die Telekom wies die Vorwürfe zurück. Vorstandschef René Obermann sagte dem „Spiegel“: „Wir nehmen jeden Einzelfall ernst, untersuchen ihn und stellen Missstände ab, sollten sie vorhanden sein.“ Es gehe aber auch um eine Gewerkschaftskampagne für mehr Einfluss in den USA.

dapd

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