Verkauf der Postbank: Was ändert sich für Kunden?

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Bei der Postbank stehen große Veränderungen an. Kunden betrifft das aber nicht. Foto: Martin Gerten

Die Deutsche Bank will die Postbank loswerden. Kunden fragen sich nun, wie es weitergeht? Ob sich etwas an den Konditionen, laufenden Verträgen und den Geldautomaten ändert, erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Stuttgart (dpa/tmn) - Noch gehört die Postbank zur Deutschen Bank. Doch das soll sich bald ändern. Bis Ende 2016 will die Deutsche Bank die Mehrheit an der Tochter abgeben. Was bedeutet das für die Kunden?

"Kunden können aber gelassen bleiben", erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Es bleibt vorerst alles beim alten, wie auch ein Sprecher der Postbank dem dpa-Themendienst am Montag bestätigte.

Das heißt konkret: Girokonto, IBAN, BIC, Kredite - an all diesen Punkten ändert sich für Postbank-Kunden erst einmal nichts. Auch Geldautomaten können künftig wie gewohnt benutzt werden. Die Zugehörigkeit der Postbank zur Cash Group wird nach Aussage des Postbank-Sprechers weiterbestehen.

Auch auf laufende Verträge hat die Entscheidung, die Postbank zu verkaufen, keine Auswirkungen. Sie bleiben nach Auskunft des Geldinstituts zu den aktuellen Konditionen bestehen. "Ein Vertrag muss eingehalten werden", erklärt der Verbraucherschützer. Das bedeutet natürlich aber auch: Kunden müssen ihren Verpflichtungen ebenfalls wie vereinbart nachkommen, zum Beispiel zur Zahlung von Kreditraten.

Möglicherweise müssten Kunden aber damit rechnen, dass einzelne Filialen geschlossen werden. "Das kann Ihnen bei einer anderen Bank aber auch passieren", sagt Nauhauser. Konkrete Pläne hierzu gibt es nach Auskunft der Postbank nicht. Auch neue Bedingungen oder geänderte Preise könnten auf die Kunden zukommen. "Konkrete Änderungen werden sich vermutlich ergeben, wenn ein neuer Eigentümer feststeht", erklärt der Verbraucherschützer.

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