Schörghuber-Heineken-Holding verkauft weniger Bier

München - Die Brau Holding International (BHI) hat sich im ersten Halbjahr dem sinkenden Bierkonsum in Deutschland nicht entziehen können. Der sinkende Inlands-Umsatz wurde jedoch durch den Export teilweise ausgeglichen.

Konzernweit verringerte sich der Bierausstoß von Deutschlands viertgrößter Brauereigruppe trotz Exportzuwächsen um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Gemeinschaftsunternehmen von Schörghuber und dem niederländischen Bierbrauer Heineken am Donnerstag in München mitteilte. Im Inland lag die BHI beim Absatz um 2,7 Prozent unter dem Vorjahreswert, das Auslandsgeschäft wuchs dagegen um 5,2 Prozent.

Besonders gut schnitt die Marke Paulaner Weißbier mit einem Absatzplus von 7,8 Prozent auf dem deutschen Markt ab. Im Ausland betrug das Wachstum sogar 17,4 Prozent. Wachstumstreiber sei dabei das Paulaner Hefe-Weißbier Alkoholfrei gewesen, das insgesamt um mehr als 40 Prozent zulegte, wie es hieß. Auch im Juli habe sich das dynamische Wachstum fortgesetzt. Mit einem Ausstoß von mehr als 300 000 Hektolitern sei der Juli der beste Monat seit Bestehen der Paulaner Brauerei gewesen, hieß es.

Neben der Paulaner Brauerei Gruppe (unter anderem Paulaner, Hacker-Pschorr, Hopf) gehören zur BHI auch die Mehrheit an der Kulmbacher Gruppe (u.a. Kulmbacher, Mönchshof, Würzburger Hofbräu) sowie die Südwest Gruppe (u. a. Fürstlich Fürstenbergische Brauerei, Privatbrauerei Hoepfner).

dpa

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