Geldmangel

Viele Eltern sichern Kinder nicht finanziell ab

+
Viele Eltern haben nicht die finanziellen Mittel, um für ihre Kinder Geld anzulegen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage. Foto: Andreas Gebert/dpa

Vor allem die Ausbildung der Kinder kann viel Geld kosten. Doch die meisten Eltern schaffen es nicht, für ihren Nachwuchs finanziell vorzusorgen. Grund ist häufig ein zu knappes Budget.

Berlin (dpa/tmn) - Geld für die Kinder beiseitezulegen, fällt vielen Eltern offenbar schwer: Die Mehrheit (58 Prozent) tut dies derzeit nicht. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Nur vier von zehn (39 Prozent) sorgen demnach finanziell für ihre Kinder vor.

Größtes Hemmnis ist dabei das eigene Budget: "Ich kann es mir (derzeit) nicht leisten", sagten demnach 40 Prozent der Befragten, die nicht vorsorgen. Allerdings sehen 28 Prozent auch keinen Anlass dafür.

Eltern, die finanziell vorsorgen, setzen dabei vor allem auf Sicherheit: Das Sparbuch nutzen 39 Prozent der Befragten, Immobilien 26 Prozent. 24 Prozent haben eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen, 17 Prozent Geld auf einem Tagesgeldkonto. 15 Prozent investieren in Aktien, 13 Prozent in Festgeld, 9 Prozent haben Edelmetalle gekauft und 18 Prozent sorgen auf eine andere Art vor.

Im Auftrag der Versicherung Swiss Life wurden im Mai 2069 Personen befragt, darunter 1154 Eltern.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.