Vielfältige Produktideen umsetzen

Wasserstrahlschneidanlagen lassen sich auf spezifische Produktionsanforderungen abstimmen: Von Einzelanfertigungen bis zur Großserie können alle Aufträge kostengünstig gefertigt werden. Die Hinz OHG arbeitet mit einer Zwei-Kopf-Maschine. Große Teile lassen sich mit einem Kopf fertigen, kleine, lange oder schmale Teile mit zwei Schneidköpfen. (Foto: Kothe)

Die Hinz OHG Metallverarbeitung in Bebra ist seit fünf Jahrzehnten in der Region für solide und kompetente Arbeit im Bereich Heizungsbau und Metallverarbeitung bekannt. „Qualität und Innovation haben in unserem Familienunternehmen Tradition“, berichtet Sybille Hinz, Tochter des Unternehmensgründers Hermann Horn.

Ideen mit Weitblick umgesetzt

Bereits Anfang der 60er-Jahre trugen hochwertige Spezialanfertigungen von Lüftungskanälen zu einem wirtschaftlichen Schub bei, sodass das Unternehmen mehr Mitarbeiter und mehr Raum brauchte. In den 70er-Jahren entwickelte es ein Heizplattensystem, das alle Anschlüsse enthielt und damit effizient und kostengünstig installiert werden konnte. „Das Interesse war groß: Zahlreiche Schulen, öffentliche Einrichtungen und Bürogebäude wurden in Nordhessen damit ausgestattet“, erinnert sich Sybille Hinz. Dies war nur eine von vielen Ideen des Unternehmens mit Weitblick.

Nach und nach verlagerte das Unternehmen sein Engagement in den Bereich der Metallverarbeitung und spezialisierte sich ausschließlich auf die Herstellung von Produkten aus Edelstahl in Kombination mit anderen Materialien. Ein guter Entschluss: Die Nachfrage nach Überdachungen, Zäunen, Treppen, Geländer, Carports und anderen Spezialanfertigungen aus Metall ist bis heute ungebrochen.

Wasserstrahlschneidanlage eröffnet neue Möglichkeiten

Die Metallverarbeitung erfordert nicht nur viel Geschick, sondern auch spezielle Verarbeitungstechniken. Deshalb hat das Unternehmen vor wenigen Jahren in eine Wasserstrahlschneidanlage investiert. „Damit wollen wir unsere Kompetenz als Zulieferer für Handwerk, Industrie und Privatpersonen weiter ausbauen und unsere Position am Markt stärken“, sagt Martin Hinz. Gemeinsam mit fünf Mitarbeitern, Bauschlosser und Industriemechaniker, arbeitet der Diplom-Maschinenbau- und Schweißfachingenieur an dieser innovativen Maschine. „Sie weist eine hohe Materialflexibilität auf“, sagt er. Mit ihr können alle Metalle wie Stahl, Aluminium, Edelstahl, Kupfer und Messing sowie nicht laserfreundliche Materialien wie Naturstein, Glas, Plexiglas, Keramik, Marmor, Verbundstoffe, Holz, Kunststoffe, Buntmetalle und Sonderwerkstoffe geschnitten und graviert werden. „Das erlaubt die Herstellung vielfältiger Produkte“, ergänzt er.

Mit der Wasserstrahlschneidanlage stehen zwei Schneidtechniken zur Verfügung: das reine Wasserstrahlschneiden für weiche Materialien und das abrasive Wasserstrahlschneiden mit Sand im Strahl für härtere Materialien. Das Wasserstrahlschneiden bietet viele Vorteile: Der Schnittbereich ist bis zu einer Werkstückgröße von sechs mal drei Meter möglich. Die maximale Werkstückdicke beträgt zweihundert Millimeter.

„Das Wasserstrahlschneiden garantiert eine besonders hohe Verarbeitungsqualität.“

Martin Hinz

Auch die Schnittkanten sind gratfrei und müssen nicht nachgearbeitet werden, sämtliche zweidimensionale Formen lassen sich schneiden, geringer Materialverlust durch schmalen Schnittspalt, von Trenn- bis Feinschnitten ist alles möglich, geringe Belastung der Werkstücke, keine thermische Beeinflussung des Werkstoffes und damit keine Gefügeveränderung. „Das Wasserstrahlschneiden garantiert eine besonders hohe Verarbeitungsqualität“, sagt Martin Hinz.

Wirtschaftliches, effizientes und kostengünstiges Verfahren

Das Verfahren ist sehr wirtschaftlich, unter anderem durch kurze Einrichtzeiten und geringe Werkzeugkosten. Da keine fertigen Zuschnitte als Rohlinge für die Zerspanung teuer eingekauft werden müssen, kann mit dem Wasserstrahl aus einem günstigen Standardsortiment heraus gearbeitet werden. „Die Fläche der Materialtafel kann optimal ausgenutzt werden. Mit keiner Dreh-und Fräsmaschine kann so schnell und günstig gefertigt werden.“ HKK

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